Sehnsucht (Teil I)
Es war ein harter Tag ... Ein Tag zum vergessen. Sie wollte sich nur noch entspannen. Am besten bei einem Glas Wein und einem schnellen, aber dennoch schmackhaften Essen. Vielleicht würde sie sich auch ein schönes, heißes Bad gönnen. Aber zuerst musste sie zu Hause ankommen. Die S-Bahn war abends um diese Zeit hoffnungslos überfüllt. Das war ja nichts neues, aber besonders heute machte es ihr zu schaffen. Diese vielen Menschen, die alle nach Hause wollten, oder noch schnell etwas einkauften, und dann zu ihren Lieben eilten.
Wie gerne würde sie auch von jemandem erwartet werden, gerade an solch einem Tag, an dem scheinbar nichts klappen sollte. Aber es war niemand da. Er war mal wieder auf einer seiner langen Geschäftsreisen. Am Anfang machte es ihr weniger aus die Abende allein zu verbringen. Doch mit der Zeit fühlte sie sich zunehmend einsamer. Die Wohnung wirkte so leer, und unendlich groß, obwohl sie mit ihren 60m² recht überschaubar war.
Sie schloss die Tür hinter sich, warf ihren Mantel achtlos auf den Sessel der neben ihr stand. Einfach nur versuchen den Kopf frei zu bekommen, den Stress der Arbeit für einen Moment vergessen ... ja das wollte sie ... aber es gelang nicht. Immer wieder musste sie an IHN denken. Was er wohl gerade tat, ob er auch gerade in diesem Moment an sie dachte?
Sie beschloss auf das Essen zu verzichten, und sich stattdessen mit einem Glas Wein an den Computer zu setzen. Bestimmt hatte er ihr eine e-Mail geschickt. Dies war eine der kleinen Gesten die sie so an ihm liebte. Botschaften, in denen er ihr seine Liebe versicherte; sagte wie sehr er sie vermisst, und wie gerne er bei ihr wäre.
Fortsetzung folgt ...
© KvE
Wie gerne würde sie auch von jemandem erwartet werden, gerade an solch einem Tag, an dem scheinbar nichts klappen sollte. Aber es war niemand da. Er war mal wieder auf einer seiner langen Geschäftsreisen. Am Anfang machte es ihr weniger aus die Abende allein zu verbringen. Doch mit der Zeit fühlte sie sich zunehmend einsamer. Die Wohnung wirkte so leer, und unendlich groß, obwohl sie mit ihren 60m² recht überschaubar war.
Sie schloss die Tür hinter sich, warf ihren Mantel achtlos auf den Sessel der neben ihr stand. Einfach nur versuchen den Kopf frei zu bekommen, den Stress der Arbeit für einen Moment vergessen ... ja das wollte sie ... aber es gelang nicht. Immer wieder musste sie an IHN denken. Was er wohl gerade tat, ob er auch gerade in diesem Moment an sie dachte?
Sie beschloss auf das Essen zu verzichten, und sich stattdessen mit einem Glas Wein an den Computer zu setzen. Bestimmt hatte er ihr eine e-Mail geschickt. Dies war eine der kleinen Gesten die sie so an ihm liebte. Botschaften, in denen er ihr seine Liebe versicherte; sagte wie sehr er sie vermisst, und wie gerne er bei ihr wäre.
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