3
Jan
2007

Die 13

Wetter: dunkel, etwas windig
Laune: hm, undefinierbar
Beschäftigung: so durch die gegend stöbern, evtl. nen brief schreiben, und hoffen das ich bald schlafen kann
Tagesplanung: der tag is rum, also eher nachtplanung: s.o.
Hunger: nein
Durst: green tea with lemon
Medien: nur das knattern des pc's und das tackern der tastatur
Gefühle: nicht müde
Gedanken: soll ich zu 3 wechseln?
Wünsche: weiß nich
Grüße: wenn jemand gegrüßt werden möchte: bitte schön
Hass auf: //
Ort: im dunklen wohnzimmer

Hitze (II)

Nachdem ich wieder runter kam schweifte mein Blick auf die Uhr. Oje, schon so spät, jetzt aber schnell! Ach ich hasse diesen Stress! Was sollte ich nur anziehen? Ich entschied mich für eine Bluse, die im richtigen Lichteinfall recht gute Einblicke gewährleistet, dazu einen meiner Lieblingsröcke, Unterwäsche ... ach, wer braucht bei dieser Hitze schon einen Slip.
Auf ging's zum Date, wild entschlossen ihm eine heiße Nacht zu entlocken.

Du hattest mich schon sehnsüchtig erwartet. Nach der Begrüßung genehmigten wir uns erstmal ein Glas Prosecco. Wir plauderten über das Tagesgeschehen und ärgerten uns über unsere Chefs. Mir fiel auf, dass du deine Blicke nicht von mir und meiner Bluse wenden konntest. "Sag mal, hab ich da irgendwo einen Fleck?" fragte ich dich neckisch, an mir herunter sehend. Völlig perplex antwortetest du: "Äh, nein, wieso?" "Na, wenn dich das schon aus der Fassung bringt, dann sollte ich dir wohl liebe nicht sagen, dass ich heute unten ohne bin!" fügte ich teuflisch hinzu. Hach, dein Blick war göttlich, echt Filmreif. Nun, das Essen fiel dann etwas kurz aus. Zum Einen: hatten wir nicht wirklich Hunger, zum anderen: waren wir scharf aufeinander. So bezahlten wir bald und begaben uns auf den Heimweg.

Je später der Abend, desto schwüler wurde es. Zuhause angekommen waren wir eins mit unserer Kleidung. Sie klebte an uns wie eine zweite Haut. Ich wollte nur noch eins: Duschen! Als ob du meine Gedanken lesen könntest zogst du mich ins Bad. Wir befreiten uns von unseren feuchten Klamotten und stiegen in die Dusche, die, gottlob, recht großzügig geschnitten ist. Als der Wasserstrahl meine Haut traf glaubte ich ein zischen zu hören, so heiß war mir, so heiß war ich. Deine Hände brannten auf mir, wanderten über meinen Körper. Ich nahm etwas Duschlotion und begann dich damit einzuseifen. Sanft massierte ich über jeden Zentimeter deines Körpers. Dein bestes Stück bekam natürlich eine besondere Behandlung. Du hast es genossen wie er mir durch die Hände glitt. Plötzlich eine abrupte Bewegung, du hattest mich umgedreht. Ich spürte deine Erregung, wie sie zart an mein Lustzentrum anklopfte. Deine Hand tastete sich von vorne heran, traf ohne Umwege meine Perle und liebkoste sie. Ich hielt es kaum noch aus, ich wollte dich, wollte dich endlich spüren. Und wieder kamen deine Gedankenleserkünste zum Vorschein. Mit einem harten Stoß warst du in mir. Ach, es fühlte sich so gut an. Wir fanden schnell einen gemeinsamen Rhythmus der uns alles um uns herum vergessen ließ. Deine Hand spielte immer noch mit meiner Perle, und ich wurde fast verrückt vor Lust. Deine Stöße wurden schneller, heftiger, dein Atem wurde schwerer, ich passte mich ihm an. Ich spürte wie sich eine Welle in meinem Körper aufbaute, sie war kurz davor zu brechen. Und dann war es soweit, es durchzuckte meinen Körper, die Muskeln schlossen sich rhythmisch um deinen Schwanz. Es war eine nicht enden wollende Welle, auf der ich davon ritt. Zwei Stöße später warst auch du soweit, und folgtest mir auf dem Wellenritt. Völlig außer Atem drehte ich mich wieder zu dir um, und wir hielten uns eine Ewigkeit umschlungen, genossen das Wasser, das uns langsam versuchte wieder abzukühlen ...

Ich werde plötzlich aus meinen Gedanken gerissen. Die Haustür öffnet sich und du stehst vor mir. "Was ist los mit dir? Du siehst so aus, als ob du eben gerade ganz weit weg warst."
Plötzlich ist mir unter der Decke so schrecklich heiß.
"Ja, in der Tat, das war ich. Weißt du was? Lass uns duschen gehen!" antworte ich dir.

© KvE

~~ Words about me ~~

Manchmal stell ich mir die Frage wie viele Seelen ich in mir beherbergt habe. - Es gibt die "normale" Version von mir (welche es auch immer sei *grübel*) - Die Nachdenkliche, in der ich ganz und gar versinken kann und dann von Melancholieschwaden umgeben bin. - Die Lustige und Kindische, in der ich sehr albern sein kann. *schäm* - Die Dämonische, in der ich fast zur Voodoopristerin werden könnte .... (wobei manchmal die Hexeigenschaften auch tatsächlich funktionieren, ob nun gewollt oder unbewusst) - Die Version wo mich jede Kleinigkeit auf die Palme bringt, und so schnell nichts wieder runter. - Die kreative Version, die nicht oft bei mir durchbricht. - Die Geduldige, in der mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt. - Die Gestresste, in der ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, weil ich wieder mal alles in einem be- stimmten Zeitplan schaffen will. - Wobei wir dann bei der perfektionistischen Version wären, in der alles so sein muss wie ich das gerne hätte, und wehe wenn nicht .... - Die organisatorische Version, in der ich alles genau plane, und dann meist in die gestresste Version zurückfalle. - Die Experimentierfreudige, in der ich mich dann freue wie ein kleines Kind wenn es geklappt hat, oder aber schwarz ärger, da genau das Gegenteil eingetreten ist. - Die nervöse und aufgeregte Version, die schon bei Kleinigkeiten abrufbar ist. Nun gut, ich möchte das nun nicht weiter ausdehnen, es gibt bestimmt noch ein paar andere Ausführungen von mir. (Vielleicht ist es auch reiner Selbstschutz, da ich gerade merke das doch recht viele negative Eigenschaften dabei sind *schäm*)


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