Träume

Nun da Singlemama vor kurzem nen merkwürdigen Traum hatte, werde ich den heutigen, der mir widerfahren ist, auch mal kundtun. Normalerweise kann ich mir ja sowas nicht merken, aber diesen schon:

Ich war in einem mir vertrauten Haus im 1. Stock. Das Haus ähnelte dem Haus, in dem meine Eltern zur Miete wohnen. Nur im Traum gehörte es uns. Es war Nacht. Leider weiß ich nicht mehr wer noch alles da war, aber ich kannte alle Personen, und sie bedeuteten mit viel. Das Haus lag auch merkwürdigerweise direkt am Meer, nur von einer kleinen Mauer getrennt. Ich stand also nachts auf dem Balkon, da es recht stürmisch war. Ich war da oben aber nicht allein. Wer das war, keine Ahnung. Plötzlich wird das Meer immer wilder, klatscht gegen die Mauer, immer mehr, immer höher. Und dann reißt das Wasser die (kleine) Mauer ein, das Wasser strömt mit einer immensen Kraft auf die Terrasse, und drückt die Terrassentür ein. Ich weiß das da wer unten in dem Zimmer schäft, und habe Angst. Es ist ein riesen Getöse, ein unvorstellbarer Krach (meine Ohren tun fast im Schlaf weh), das ganze Haus vibriert, und ich denke nur: Das Haus hält das aus, es wird nichts weiter passieren, das Haus hält.
Dann bin ich aufgewacht: ich weiß nicht wer da alles bei mir war, wer da im Erdgeschoss war, was denen passiert ist. Der Traum war sowas von real, ich habe alles genau gehört, gefühlt ... (War die Nacht hier vielleicht ein Erdbeben? Dann könnte ich mir wenigsten erklären, warum ich die Vibrationen so deutlich gespürt habe.)
Und jetzt die Frage: Was will dieser Traum mir sagen?

Ein wenig gegoogelt:

Das Haus versinnbildlicht immer den Träumer selbst, sein Ganzes, die Seele mit einbezogen. In Frauenträumen zeigt der Zustand des Hauses die augenblickliche Situation. Ist das Haus beschädigt, haben Sie sich vielleicht von einer Vorstellung gelöst, die nicht in die Tat umzusetzen war. Es kann auch der Hinweis auf eine körperliche Störung vorliegen. Jedes Zimmer im Haus hat seine eigene Bedeutung. Die oberen Räume, auch der Dachboden, zeigen auf den geistigen Bereich, das Verstandesleben hin.

Die Mauer steht oft für ein Hindernis auf dem Lebensweg, steigen Sie darüber, werden Sie es überwinden. Springen Sie von ihr, weist das auf Risiken, der Sturz weist auf Misserfolge hin. Wenn Sie von einer Mauer umgeben sind, kann das vor Isolierung und Vereinsamung warnen oder das Bedürfnis nach Geborgenheit anzeigen. Ein Loch in einer Mauer weist auf eine Verletzung des Vertrauens oder der Intimsphäre hin. Sind Sie innerhalb der Mauer gefangen, so steht sie für Ängste, Zweifel und Schwierigkeiten. Verschwindet und erscheint die Mauer wieder, haben Sie Ihre Probleme nur zum Teil bewältigt. Suchen Sie hinter einer Mauer Schutz, verbergen Sie im Wachleben manchen seelischen Kummer vor Ihrer Umwelt.

Das Meer steht für kosmisches Bewusstsein, das heißt, das ursprüngliche Chaos, aus dem alles Leben hervorgeht. Ihm wohnt alles Wissen, auch wenn es durch die Angst des Menschen vor der Tiefe verschleiert sein mag. Ein flaches Meer symbolisiertoberflächliche Gefühle. Die Meeresbrandung versinnbildlicht Gefühle und Lust. Eine ruhige See verkörpert ein friedliches Dasein, ein stürmisches Meer hingegen zuträgliche wie unzuträgliche Leidenschaft. Ins Meer fallen warnt vor einem schweren Schicksalsschlag. Im Meer untergehen fordert auf, sich auf sich selbst zu besinnen, damit man glücklicher wird. Aus dem Meer auftauchen zeigt Erweiterung des Bewusstseins und einen Neubeginn im Leben an.

Nun, ich kann das doch ein wenig nachvollziehen.

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~~ Words about me ~~

Manchmal stell ich mir die Frage wie viele Seelen ich in mir beherbergt habe. - Es gibt die "normale" Version von mir (welche es auch immer sei *grübel*) - Die Nachdenkliche, in der ich ganz und gar versinken kann und dann von Melancholieschwaden umgeben bin. - Die Lustige und Kindische, in der ich sehr albern sein kann. *schäm* - Die Dämonische, in der ich fast zur Voodoopristerin werden könnte .... (wobei manchmal die Hexeigenschaften auch tatsächlich funktionieren, ob nun gewollt oder unbewusst) - Die Version wo mich jede Kleinigkeit auf die Palme bringt, und so schnell nichts wieder runter. - Die kreative Version, die nicht oft bei mir durchbricht. - Die Geduldige, in der mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt. - Die Gestresste, in der ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, weil ich wieder mal alles in einem be- stimmten Zeitplan schaffen will. - Wobei wir dann bei der perfektionistischen Version wären, in der alles so sein muss wie ich das gerne hätte, und wehe wenn nicht .... - Die organisatorische Version, in der ich alles genau plane, und dann meist in die gestresste Version zurückfalle. - Die Experimentierfreudige, in der ich mich dann freue wie ein kleines Kind wenn es geklappt hat, oder aber schwarz ärger, da genau das Gegenteil eingetreten ist. - Die nervöse und aufgeregte Version, die schon bei Kleinigkeiten abrufbar ist. Nun gut, ich möchte das nun nicht weiter ausdehnen, es gibt bestimmt noch ein paar andere Ausführungen von mir. (Vielleicht ist es auch reiner Selbstschutz, da ich gerade merke das doch recht viele negative Eigenschaften dabei sind *schäm*)


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