~ Emotions ~

10
Okt
2008

Abschied

Freitag, 10.10.2008
8 Uhr

Es ist soweit, wir müssen unsere Missy von dieser Welt gehen lassen. Wir müssen sie erlösen, sie soll nicht weiter leiden.

8 Uhr, wir stehen vor der Tierarztpraxis, wir gehen wie ferngesteuert die lange, die verdammt lange Treppe zur Praxis hinauf. Stufe um Stufe wird der Weg schwerer und schwerer. Ich nehm dich aus deiner Box; hast du Angst, weiß du das du nun Abschied nehmen musst? Es ist die schwerste Entscheidung die man treffen muss, aber sie ist die beste. Nun wolltest du gar nichts mehr fressen, noch nicht einmal mehr deine Lieblings - Leckerli.
Der Arzt stellt fest das der Tumor innerhalb dieser einen Woche größer geworden ist und das es wirklich das beste ist dich gehen zu lassen.
Du bekommst eine Spritze, ein kleiner Pieks; für uns - dein Herrli und Frauli - so grausam, für dich die Erlösung. Ich halt dich ganz fest, Herrli redet dir gut zu, und du schläfst auf meinem Schoß friedlich ein. Es geht alles so schnell, ich habe gedacht die Welt, die Zeit, sie müssten stehn bleiben ... aber es geht alles weiter seinen Gang ... Du durftest nur 1,5 Jahre alt werden.

Freitag, 10.10.2008 um kurz nach 8 ist der Himmel um ein bezauberndes Wesen reicher geworden, und unser Herz und unsre Seele hat eine Narbe mehr bekommen. Aber ich weiß das die Wunde die du hinterlässt irgendwann verheilt und die Narbe uns an eine wunderschöne Zeit, auch wenn sie nur so kurz war, erinnert und uns damit ein Lächeln auf die Lippen zaubert.


Missy,
du hast uns völlig in der Hand gehabt. Im November 2007 hat das Herrli dich vom Bauernhof geholt, dich vorm Fuchs gerettet, der schon deine Geschwister auf dem Gewissen hatte. Ich habe mich sofort in dich verliebt. So eine kleine, süße, liebe Maus, so folgsam und gelehrig. da warst du grade mal 6 Monate alt. Kanntest kein Spielzeug, haben dir gezeigt wie toll so eine Schnur sein kann. Und du hast uns dann gezeigt, wie schnell du einen Knoten öffnen konntest. Ins Bett durftest du Anfangs nicht, nein ich hab dich immer wieder runter gesetzt. Und nach 2 Nächten hast du es verstanden. Doch Herrli, der Schlawiner, hatte es dir irgendwann erlaubt, und zum Dank wurde er von nun an jeden morgen ab 4 Uhr geweckt. Da half keine Bettdecke, irgendeine Stelle hast du schon gefunden um deine Pfoten durch zu strecken.
Und wehe dir ging es nicht schnell genug mit dem Fresschen, eine Standpauke bekam man da von dir zu hören. Du hast sowieso immer gern erzählt, hast Dialoge mit mir geführt und immer das letzte Wort gehabt! Gerne hast du mich auch angeknottert, so als ob ich ein Beutetier von dir wäre. Aber Beute hast du selten bis gar nicht erlegt. Du hast immer versucht die Mücken mit den Pfoten zu fangen, so als wenn wir Menschen in die Hände klatschen. Du warst ein erfolgloser Jäger. Aber immer wieder schön mit anzusehen wie du es versucht hast. Immer höher bist du gesprungen. Ich konnte kaum glauben das eine so kleine Katze aus dem Stand so hoch springen kann! Aber auf deine Aussichtstonne bist du nicht gekommen, komisch, die war wesentlich niedriger als deine Sprünge die du beim jagen hingelegt hast. Eine kleine Stufe haben wir dir dann gebaut, damit du nicht wie angenagelt an der Tonne hingst. Leider konnten wir dies nie fotografieren.
Nun werden wir morgens keine Hilfe mehr beim Betten-machen haben. Zack, du warst die erste im Bett und hast dich dann immer unter die Decke gelegt. Auch aus unseren Teppichen hast du dir Höhlen gebaut. Man musste so aufpassen das man nicht aus versehen auf dich drauf trat.
Nun werden wir morgens nach dem aufstehen und nachmittags beim nach hause kommen nicht mehr stürmisch begrüßt. Wir werden dein schnurren, dein weiches Fell, deinen Geruch, deine Stimme, deine tapsigen Pfoten, deine Augen, dein süßes Gesicht, einfach alles was dich ausgemacht hat vermissen.

Missy mach es gut, lass es dir gut gehen, wir sehen uns irgendwann wieder. Wir werden uns bestimmt wieder finden. Und dann werden wir viel viel Zeit miteinander verbringen, für immer ...
Wir haben dich lieb!

5
Okt
2008

Ungerecht ...

Missy-12-2-


... is die Welt.

Unsre geliebte Miss Marple aka Missy wird bald von uns gehen.
Der Tierarzt diagnostizierte am Donnerstag einen hühnereigroßen Tumor im Magen, wohl ausgelöst durch Katzenleukose. Vor drei bis vier Wochen war sie schonmal beim Tierarzt da die Lymphdrüsen am Hals wahnsinnig angeschwollen waren. Wir waren uns aber alle einig, das sie sich bei mir angesteckt hat, da ich eine wirklich üble Erkältung hatte. Sie bekam ne Antibiotikumspritze und ihr ging es wieder gut. Lymphdrüsen wurden kleiner. Aber nach zwei Wochen schwollen sie wieder an. Mir war das irgendwie nicht geheuer. Also am Donnerstag wieder zum Arzt. Mein Schatzi war dort und musste sich die niederschmetternde Nachricht allein anhören, und es mir dann abends irgendwie beibringen.
So fertig war ich schon lange nicht mehr. Unsre Süße is gerade mal 1,5 Jahre alt, seit knapp einem Jahr bei uns, und sie ist die liebste Katze der Welt. Ich will nicht das sie stirbt, ich will aber auch nicht das sie leiden muss. Wir wissen nicht wie lange wir sie noch hier bei uns haben bevor sie über die "Regenbogenbrücke" geht.
Wir achten auf jede kleine Veränderung. Und begleiten sie dann auf ihrem letzten Weg.
Es tut so weh ...

Zu allem übel (eigentlich ja was positives) steht auch noch ein Umzug ins Haus. Wir haben eine neue Wohnung gefunden und wissen jetzt gar nicht wie wir das alles managen sollen. Ich will meine Missy gar nicht mehr alleine lassen, sie braucht uns doch.

18
Nov
2007

Erwartungen und der Umgang damit

Zur Zeit kann ich damit gar nicht gut umgehen. Ich würde mich am liebsten ganz tief eingraben, einen Winterschlaf halten ...

Dieses Gefühl irgendwie überfordert zu sein, nicht zu wissen was genau von einem erwartet wird (naja eigentlich weiß ich es schon), immer 200 Prozent geben zu müssen, für alle den gut gelaunten Clown zu spielen, organisieren, funktionieren, für andere mitdenken, das eigene Leben auf die Reihe bekommen, das überfordert mich gerade.

Irgendwie mischt sich da auch die Angst des Versagens mit ein, Ungewissheit, ich fühl mich im Moment allein, obwohl ich es eigentlich nicht bin ...

12
Okt
2007

28
Jan
2007

14
Jan
2007

12
Nov
2006

Die leidliche Frage:

Wer bin ich eigentlich?

Hm, dieser Test beschreibt mich recht gut, erschreckend eigentlich.
Gefunden HIER


Mehr über meinen Typ
Mach auch den Test!

Ein paar Worte:
introvertiert, praktisch, gefühlsbetont, planend, traditionsbewusst, gutmütig, aufopfernd, sorgsam, hingebungsvoll, freundlich, loyal, rücksichtsvoll, zuverlässig, pflichtbewusst, liebevoll, ruhig, zurückhaltend, bescheiden, hilfsbereit, sachlich, arbeitsam, warmherzig, kommunikativ, gewissenhaft, altruistisch


Und im ganzen Text:
Der gutmütige Realist ist ein warmherziger und hilfsbereiter Mensch. Er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und verfügt über ein ausgeprägtes organisatorisches Talent. Oft sieht er sich traditionellen Werten verpflichtet. Insbesondere die Familie ist für den gutmütigen Realisten von hohem Stellenwert. Seine größte Freude ist es, sich nützlich zu machen und für andere Menschen zu sorgen. Allerdings mag er es nicht, sich dabei in den Vordergrund zu spielen; er erledigt seine Aufgaben lieber außerhalb des Rampenlichts. Der gutmütige Realist ist ein echtes Arbeitstier; er ist sehr zuverlässig und keine Mühe ist ihm zu viel, wenn es darum geht, ein Projekt zu Ende zu bringen. Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein sind seine größten Stärken. Bewährtes und Vertrautes sind ihm lieber als Neues und Unbekanntes.

Im Umgang mit anderen ist der gutmütige Realist rücksichtsvoll und zuvorkommend; für seine Familie und Freunde stellt er jederzeit gerne seine eigenen Bedürfnisse zurück. Sein Zuhause ist meist sehr gepflegt, gemütlich und ordentlich. Sein Perfektionismus einerseits und seine Abneigung dagegen, Aufgaben zu delegieren andererseits, führen dazu, dass er sich beruflich und privat oft zu viel auflädt. Missstimmungen erträgt er nur schwer; Konflikte machen ihn meist sehr unglücklich. Man könnte ihn fast als harmoniesüchtig bezeichnen - was gelegentlich dazu führt, dass er sich selbst und seine Wünsche zu sehr vernachlässigt, weil er es nicht über sich bringt, sich gegen andere zur Wehr zu setzen.

Der gutmütige Realist träumt von einer stabilen und vertrauensvollen Beziehung für‘s Leben. Ehe und Familie sind sehr wichtig für ihn. Seinen Partner umsorgt er aufmerksam und liebevoll und nimmt für ein harmonisches Zusammenleben viel in Kauf. Auch als Freund ist er loyal und verlässlich. Wird sein zwischenmenschliches Engagement aber zu lange als völlig selbstverständlich hingenommen, kann ihn das sehr verletzen.

30
Jul
2006

Oh oh,

ich bin grad ein wenig genervt. Aber sowas von genervt ... Mit was kann ich mich nur abreagieren? Vielleicht bin ich auch nur etwas empfindlich, und ein anderer sieht das ganz anders. Seis drum. Um was es geht kann ich grad nicht hier schreiben. Oder vielleicht gerade deswegen. Mal sehen ... Vielleicht leg ich mir nen Zweitblog zu, indem ich hemmungslos darauf los läster *gg**rofl*
Hm, bei dieser Überlegung geht es mir gleich viel besser ...

21
Mai
2006

Einfach so


maeuse-i-love-you


... weil ich ohne dich Nichts ich wäre

... weil alles aus deinem Mund wie eine Liebeserklärung
kling

... weil du immer ein Lächeln auf mein Gesicht zaubern kannst

... weil ich einen wohligen Gänsehautschauer bekomme
wenn du mich berührst

... weil du mir das Gefühl gibst etwas ganz besonderes zu sein

... weil du so bist wie du bist

... weil ich mich bei dir wohl fühle

... weil ich deine Gefühle für mich spüren kann
ohne dass du sie aussprichst

... weil du mein Herz berührst, wie kein anderer zuvor

... weil du so schön knuddeln kannst

8
Mai
2006

Möchte nur ...


... schnell meinem Schatzi sagen:


garfield-love


Ich liebe Dich!!!!


~~ Words about me ~~

Manchmal stell ich mir die Frage wie viele Seelen ich in mir beherbergt habe. - Es gibt die "normale" Version von mir (welche es auch immer sei *grübel*) - Die Nachdenkliche, in der ich ganz und gar versinken kann und dann von Melancholieschwaden umgeben bin. - Die Lustige und Kindische, in der ich sehr albern sein kann. *schäm* - Die Dämonische, in der ich fast zur Voodoopristerin werden könnte .... (wobei manchmal die Hexeigenschaften auch tatsächlich funktionieren, ob nun gewollt oder unbewusst) - Die Version wo mich jede Kleinigkeit auf die Palme bringt, und so schnell nichts wieder runter. - Die kreative Version, die nicht oft bei mir durchbricht. - Die Geduldige, in der mich so schnell nichts aus der Ruhe bringt. - Die Gestresste, in der ich nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht, weil ich wieder mal alles in einem be- stimmten Zeitplan schaffen will. - Wobei wir dann bei der perfektionistischen Version wären, in der alles so sein muss wie ich das gerne hätte, und wehe wenn nicht .... - Die organisatorische Version, in der ich alles genau plane, und dann meist in die gestresste Version zurückfalle. - Die Experimentierfreudige, in der ich mich dann freue wie ein kleines Kind wenn es geklappt hat, oder aber schwarz ärger, da genau das Gegenteil eingetreten ist. - Die nervöse und aufgeregte Version, die schon bei Kleinigkeiten abrufbar ist. Nun gut, ich möchte das nun nicht weiter ausdehnen, es gibt bestimmt noch ein paar andere Ausführungen von mir. (Vielleicht ist es auch reiner Selbstschutz, da ich gerade merke das doch recht viele negative Eigenschaften dabei sind *schäm*)


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