Zur Zeit kann ich damit gar nicht gut umgehen. Ich würde mich am liebsten ganz tief eingraben, einen Winterschlaf halten ...
Dieses Gefühl irgendwie überfordert zu sein, nicht zu wissen was genau von einem erwartet wird (naja eigentlich weiß ich es schon), immer 200 Prozent geben zu müssen, für alle den gut gelaunten Clown zu spielen, organisieren, funktionieren, für andere mitdenken, das eigene Leben auf die Reihe bekommen, das überfordert mich gerade.
Irgendwie mischt sich da auch die Angst des Versagens mit ein, Ungewissheit, ich fühl mich im Moment allein, obwohl ich es eigentlich nicht bin ...
Und im ganzen Text:
Der gutmütige Realist ist ein warmherziger und hilfsbereiter Mensch. Er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und verfügt über ein ausgeprägtes organisatorisches Talent. Oft sieht er sich traditionellen Werten verpflichtet. Insbesondere die Familie ist für den gutmütigen Realisten von hohem Stellenwert. Seine größte Freude ist es, sich nützlich zu machen und für andere Menschen zu sorgen. Allerdings mag er es nicht, sich dabei in den Vordergrund zu spielen; er erledigt seine Aufgaben lieber außerhalb des Rampenlichts. Der gutmütige Realist ist ein echtes Arbeitstier; er ist sehr zuverlässig und keine Mühe ist ihm zu viel, wenn es darum geht, ein Projekt zu Ende zu bringen. Gründlichkeit, Gewissenhaftigkeit und Pflichtbewusstsein sind seine größten Stärken. Bewährtes und Vertrautes sind ihm lieber als Neues und Unbekanntes.
Im Umgang mit anderen ist der gutmütige Realist rücksichtsvoll und zuvorkommend; für seine Familie und Freunde stellt er jederzeit gerne seine eigenen Bedürfnisse zurück. Sein Zuhause ist meist sehr gepflegt, gemütlich und ordentlich. Sein Perfektionismus einerseits und seine Abneigung dagegen, Aufgaben zu delegieren andererseits, führen dazu, dass er sich beruflich und privat oft zu viel auflädt. Missstimmungen erträgt er nur schwer; Konflikte machen ihn meist sehr unglücklich. Man könnte ihn fast als harmoniesüchtig bezeichnen - was gelegentlich dazu führt, dass er sich selbst und seine Wünsche zu sehr vernachlässigt, weil er es nicht über sich bringt, sich gegen andere zur Wehr zu setzen.
Der gutmütige Realist träumt von einer stabilen und vertrauensvollen Beziehung für‘s Leben. Ehe und Familie sind sehr wichtig für ihn. Seinen Partner umsorgt er aufmerksam und liebevoll und nimmt für ein harmonisches Zusammenleben viel in Kauf. Auch als Freund ist er loyal und verlässlich. Wird sein zwischenmenschliches Engagement aber zu lange als völlig selbstverständlich hingenommen, kann ihn das sehr verletzen.
ich bin grad ein wenig genervt. Aber sowas von genervt ... Mit was kann ich mich nur abreagieren? Vielleicht bin ich auch nur etwas empfindlich, und ein anderer sieht das ganz anders. Seis drum. Um was es geht kann ich grad nicht hier schreiben. Oder vielleicht gerade deswegen. Mal sehen ... Vielleicht leg ich mir nen Zweitblog zu, indem ich hemmungslos darauf los läster *gg**rofl*
Hm, bei dieser Überlegung geht es mir gleich viel besser ...
Manchmal stell ich mir die Frage wie viele Seelen ich in
mir beherbergt habe.
- Es gibt die "normale" Version von mir (welche es auch
immer sei *grübel*)
- Die Nachdenkliche, in der ich ganz und gar versinken
kann und dann von Melancholieschwaden umgeben
bin.
- Die Lustige und Kindische, in der ich sehr albern sein
kann. *schäm*
- Die Dämonische, in der ich fast zur Voodoopristerin
werden könnte .... (wobei manchmal die Hexeigenschaften
auch tatsächlich funktionieren, ob nun
gewollt oder unbewusst)
- Die Version wo mich jede Kleinigkeit auf die Palme
bringt, und so schnell nichts wieder runter.
- Die kreative Version, die nicht oft bei mir durchbricht.
- Die Geduldige, in der mich so schnell nichts aus der
Ruhe bringt.
- Die Gestresste, in der ich nicht mehr weiß wo mir der
Kopf steht, weil ich wieder mal alles in einem be-
stimmten Zeitplan schaffen will.
- Wobei wir dann bei der perfektionistischen Version
wären, in der alles so sein muss wie ich das gerne
hätte, und wehe wenn nicht ....
- Die organisatorische Version, in der ich alles genau
plane, und dann meist in die gestresste Version
zurückfalle.
- Die Experimentierfreudige, in der ich mich dann freue
wie ein kleines Kind wenn es geklappt hat, oder aber
schwarz ärger, da genau das Gegenteil eingetreten ist.
- Die nervöse und aufgeregte Version, die schon bei
Kleinigkeiten abrufbar ist.
Nun gut, ich möchte das nun nicht weiter ausdehnen,
es gibt bestimmt noch ein paar andere Ausführungen
von mir. (Vielleicht ist es auch reiner Selbstschutz,
da ich gerade merke das doch recht viele negative
Eigenschaften dabei sind *schäm*)